Parodontitistherapie
Eine Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung des Zahnhalteapparates, also des Zahnfleisches und des Kieferknochens, der unsere Zähne stabilisiert.
Sie entwickelt sich häufig schleichend und bleibt gerade im Anfangsstadium oft lange unbemerkt. Unbehandelt kann die Entzündung zu einem fortschreitenden Abbau des Kieferknochens führen und im schlimmsten Fall den Verlust von Zähnen zur Folge haben.
01
Früh erkennen und untersuchen
Am Beginn steht eine ausführliche Untersuchung, bei der unter anderem Zahnfleisch, Zahnfleischtaschen und der Zustand des Zahnhalteapparates beurteilt werden.
Je nach Situation können zusätzliche Röntgenaufnahmen notwendig sein, um den Knochenabbau genauer einzuschätzen.
02
Schonende Therapie
Ein wichtiger Bestandteil meiner Behandlung ist die minimalinvasive Parodontitistherapie mit Hyaluronsäure.
Die Anwendung erfolgt gezielt im Bereich des erkrankten Gewebes und kann dazu beitragen, die Entzündung zu reduzieren und die Heilung zu unterstützen.
03
Beläge entfernen und zu Hause pflegen
Ebenso wichtig ist die Entfernung bakterieller Beläge und Ablagerungen. Gleichzeitig spielt die häusliche Mundhygiene eine entscheidende Rolle.
04
Nachsorge
Eine Parodontitis kann nicht im klassischen Sinne geheilt werden. Mit einer individuell abgestimmten Therapie und konsequenter Nachsorge lässt sich die Erkrankung jedoch langfristig stabilisieren und ein weiterer Abbau des Zahnhalteapparates möglichst verhindern.
Gut zu wissen

