Angstpatienten

Für manche Menschen ist der Besuch beim Zahnarzt mit einem unguten Gefühl verbunden, für andere mit großer Angst. Vielleicht gab es in der Vergangenheit eine unangenehme Erfahrung, vielleicht besteht die Sorge vor Schmerzen, vor dem Bohrer, vor der Spritze oder vor bestimmten Geräuschen. Manchmal ist es auch die Angst davor, was bei einer Untersuchung entdeckt werden könnte.

Ganz gleich, woher Ihre Angst kommt: Sie hat ihre Berechtigung und wird bei uns ernst genommen.

Mir ist es besonders wichtig, dass Sie mit Ihren Ängsten offen zu mir kommen können. Deshalb steht am Anfang nicht sofort die Behandlung, sondern vor allem das Gespräch. Wir nehmen uns Zeit herauszufinden: Wovor genau haben Sie Angst? Was macht Ihnen beim Zahnarztbesuch am meisten Sorgen?

Denn Angst ist sehr individuell. Manche Menschen fürchten Schmerzen, andere das Gefühl, die Kontrolle abzugeben. Manche empfinden bereits das Geräusch eines Bohrers als belastend, während andere Angst vor einer Spritze oder vor dem Würgereiz haben. Wieder andere vermeiden den Zahnarztbesuch aus Sorge, dass eine schlechte Diagnose gestellt werden könnte.

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Darüber sprechen hilft

Oft kann bereits das offene Aussprechen der eigenen Sorgen einen großen Teil der Anspannung nehmen. Wenn Sie wissen, dass Ihre Ängste gehört und respektiert werden und Sie nicht einfach „durch die Behandlung durchmüssen“, kann wieder ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit entstehen.

Wir erklären Ihnen die einzelnen Schritte in Ruhe und besprechen gemeinsam, was für Sie angenehm ist und was wir vermeiden oder anders gestalten können. Sie dürfen jederzeit Fragen stellen und auch sagen, wenn Sie eine Pause brauchen.

Sie müssen sich für Ihre Angst nicht rechtfertigen und auch nichts aushalten, nur weil es für andere vielleicht eine Kleinigkeit wäre.

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Wir nehmen uns Zeit

Zeit zu haben, ist für mich ein wichtiger Teil einer guten zahnärztlichen Behandlung – und gerade bei Angstpatienten besonders wichtig. Deshalb plane ich bewusst ausreichend Zeit für Gespräche und Erklärungen ein.

Unser Anspruch ist nicht, eine Behandlung möglichst schnell hinter uns zu bringen. Vielmehr möchte ich, dass Sie sich von Anfang an gut aufgehoben fühlen und Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die zahnärztliche Behandlung entwickeln können.

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Gemeinsam finden wir die passende Lösung

Je nachdem, wovor Sie Angst haben, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Behandlung angenehmer zu gestalten. Eine ruhige Atmosphäre, eine ausführliche Erklärung, ausreichend Pausen und eine besonders behutsame Vorgehensweise können bereits einen großen Unterschied machen.

Auch bei starkem Würgereiz suchen wir gemeinsam nach einer Lösung, die für Sie möglichst angenehm ist.

Zusätzlich habe ich eine Diplomfortbildung in zahnärztlicher Hypnose absolviert. Diese kann eine weitere Möglichkeit sein, Sie dabei zu unterstützen, sich während der Behandlung zu entspannen und Ängste besser loszulassen.

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Ein erster Termin muss nicht gleich eine Behandlung sein

Wenn Sie schon lange nicht mehr beim Zahnarzt waren oder große Angst vor einer Untersuchung haben, können wir den ersten Termin zunächst ganz bewusst zum Kennenlernen und Besprechen Ihrer Situation nutzen.

Sie bestimmen gemeinsam mit uns das Tempo. Mir ist wichtig, dass Sie sich sicher fühlen und das Gefühl haben, mit Ihren Sorgen ernst genommen zu werden.

Der erste Schritt ist oft der schwerste. Sie müssen ihn aber nicht alleine gehen.

In meiner Wohlfühlpraxis nehmen wir uns die Zeit, die Sie brauchen – und genau das ist ein wichtiger Teil dessen, was unsere Praxis ausmacht.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Ja, selbstverständlich. Sie müssen sich für Ihre Angst nicht schämen oder rechtfertigen. Gerade wenn ein Zahnarztbesuch schon länger vermieden wurde, ist es wichtig, zunächst in Ruhe über Ihre Sorgen zu sprechen und gemeinsam herauszufinden, was Ihnen die Behandlung erleichtern kann.

Wir sprechen vor der Behandlung genau darüber, wovor Sie Angst haben und welche Maßnahmen Ihnen Sicherheit geben. Die Behandlung wird in Ruhe erklärt und wir gehen Schritt für Schritt vor. Sie können jederzeit eine Pause verlangen oder uns sagen, wenn etwas unangenehm ist.

Nein. Wenn Sie sehr große Angst haben, kann der erste Termin zunächst dem Kennenlernen, der Untersuchung und vor allem dem Gespräch dienen. Mir ist wichtig, dass Sie sich sicher fühlen und wir gemeinsam in Ihrem Tempo entscheiden, wie es weitergeht.

Sie haben Fragen zu Ihrer Behandlung?

Am besten besprechen wir Ihre Situation persönlich. Termine vergeben wir ausschließlich telefonisch.